Die nächsten Heimspiele

Samstag, 20.01.2018

  • 1. Jungen - TUSEM Essen III (14:00 Uhr, TH am Wasserturm)
  • 1. Schüler B - DJK Franz-Sales-Haus Essen II (14:00 Uhr, TH am Wasserturm)

Dienstag, 23.01.2018

  • 4. Herren - TUSEM Essen III (19:00 Uhr, TH Ackerstr.)
  • 9. Herren - DJK Essen-Dellwig III (19:00 Uhr, TH am Wasserturm)

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Mannschaft - 15.06.2010

Wenn Gazongas nach Holland reisen … blauer Himmel satt

Von Karsten Schnacke

Gazongas beim Früstück

Gazongas beim Früstück

Weitere Bilder vom Ausflug findet ihr unter http://frintrop-tt.de/gallery/veranstaltungen/gazongas_ouddorp_2010/.

Bereits am Wochenende vor dem Beginn der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum von DJK Adler Frintrop machten sich die Gazongas mal wieder auf (zum 17.Mal!) in das kleine holländische Städtchen Ouddorp.

Wie das so ist, wenn Engel reisen ... Sonnenschein und blauer Himmel satt, genau bis zum Sonntagmorgen als die Gazongas gefrühstückt hatten und alles eingepackt war. Dann kam der Regen, das war dann aber ja egal. Zwischen An- und Abreise passierte natürlich mal wieder so Einiges.

Bis zur Abfahrt war erst mal unklar, wie viele Gazongas dabei sein würden. Leider erschwerten diverse private Schicksalsschläge, Erkrankungen und berufliche Verpflichtungen die Planungen, so dass die Einkaufsliste mehrmals umgeschrieben werden musste. Am Ende gingen mit Marco, Oppa Fiedel, Jenne, Wieschie, Koene, Capitano Reumi und Bubi sieben von 10 Gazongas auf Reisen. Für Wieschie wurde kurzerhand ein Rollstuhl organisiert, da er sich einige Tage zuvor bei einem Badminton-Match die Achillessehne gerissen hatte.

Wie immer war Start an der „Casa Jenne“. Routiniert wurden die zahlreichen Utensilien wie Zelt, Pavillion (mit super neu gebauten Kisten von Wieschie), Kühlschränke, Fahrräder, Campinstühle … im Transporter verstaut. So dauerte es nach der Abfahrt auch nicht lange bis nach der holländischen Grenze nahe Venlo die traditionelle Partybällchen-Pause (mit Senf!) und NEU, mit Capri-Sonne, eingelegt wurde. Die restlichen km nach Ouddorp waren dann auch schnell zurückgelegt und Zeltmeister Oppa Fiedel sorgte für einen reibungslosen und schnellen Zeltaufbau. Trotz Humpelfuß kümmerte sich Wieschie um unsere Elektrik von Musikanlage/Boxen über Fernseher und Satelittenschüssel.

Nach dem Aufbau war es Zeit für das erste Bierchen, dazu lief das Gazonga-Lied des Jahres 2010: OPAAAAAA (der griechische Beitrag zum Eurovision Song-Contest). Zu dieser fortgeschrittenen Zeit musste natürlich auch der Grill angeworfen werden. Mit Zucchini, Fetakäse, Scampi-Spießen, Pilzen, Bratwürstchen und Steak war die Grillvielfalt mal wieder besonders abwechslungsreich. Verschiedene Salate aus der Metro, Kräuterbutter, Zaziki und diverse Saucen (Knoblauch-Sauce mit den Pilzen und Scampis war ein Gedicht!) rundeten das Geschmackserlebnis ab.

Nicht lange und die ersten Tulpenknicker meinten sie könnten sich bei unserer Musik nicht aufs Lesen konzentrieren. Insgesamt lebten die Gazongas aber mal wieder in weitgehender Harmonie mit ihren Nachbarn. Eine Singtruppe und eine polnische „Großfamilie“, die für uns die Abmahnungen der Zeltplatz-Security kassierte, sorgten dafür, dass die Gazongas nicht weiter auffielen.

Der 2.Tag war geprägt durch die Neuwahl des Vorstandes. Nach der Ansprache des Capitanos wurde der bisherige Vorstand „en bloc“ entlastet und die Wiederwahl aller bisherigen Akteure bestätigt. Capitano: Reumi; Vize-Capitano: Bubi und Jenne; Presse: Bubi; Öffentlichkeitsarbeit: Jenne; Kassenwart: Oppa Fiedel; Ältestenrat: Oppa Fiedel (diese Position wurde natürlich nicht gewählt, sonder Kraft Alters verliehen). Jenne konnte dann noch mit einer Überraschung aufwarten. Er hatte aus allen Jahren des Gazonga-Teams die Einzelergebnisse zusammengestellt und die Gazongas mit den meisten Spielen, meisten Siegen etc. ermittelt. Diese Arbeit würdigen wir "in der Sommerpause" mit einem gesonderten Beitrag auf dieser Homepage!

An allen Tagen gestaltete sich das Programm der Gazongas recht unterschiedlich, während niemand mit Bubi „Elfer-Kicken“ spielen wollte (es war dann letzlich auch das erste Jahr ohne einen einzigen Durchgang!), vertrieben sich einige die Zeit mit Sport (besonders Capitano und Marco durch Joggen und Rad fahren), Rad fahren, Spazieren gehen, Sonnen … und natürlich Grillen, Bier und Lumumba trinken.

Am Samstagabend nahmen wir Wieschie, der bis dahin außer für die Klohgänge, weitestgehend am Platz gebunden war, mit dem Rollstuhl mit zum Strand. Hier leerten wir eine leckere Pulle Genever und schmiedeten Pläne für das 20-jährige Gazonga-Bestehen im übernächsten Jahr.

Am Sonntag ging es nach Verzehr der leckeren Kaiserbrötchen zurück nach good old Germany.

Auch nächstes Jahr heißt es wieder: Ouddorp, wir kommen!